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Auf der ersten Bitkom Digital Energy Conference diskutierten am 7. Juni 2018 mehr als 250 Entscheider aus Energie- und Digitalwirtschaft, Politik und Wissenschaft über das Energiesystem der Zukunft.

Das war die Digital Energy Conference 2018

Auf der ersten Bitkom Digital Energy Conference diskutierten am 7. Juni 2018 mehr als 250 Entscheider aus Energie- und Digitalwirtschaft, Politik und Wissenschaft über das Energiesystem der Zukunft.

Im Wasserwerk des EUREF-Campus sprachen unter anderem Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur und Lisa Frieg, Leiterin Neue Geschäfte bei den Stadtwerken München. Jochen Homann begrüßte aus Sicht der Regulierungsbehörde die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Gleichzeitig sollten diese neuen Lösungen und Services wirtschaftlich erfolgreich sein, auch ohne zusätzliche Begünstigung. Für Lisa Frieg ist die Zukunft der Daseinsvorsorge digital und liegt in öffentlicher Hand. Die Stadtwerke München seien bereits stark mit digitalen Lösungen am Markt vertreten, entscheidend sei beim notwendigen Netzausbau das Schaffen von Anreizen für intelligente Netze.

Einig waren sich alle Redner, dass sich durch den Smart-Meter-Gateway-Rollout enorme Chancen für Energie- und Digitalwirtschaft ergeben. In Kombination mit digitalen Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Blockchain und Big Data lassen sich zukünftig nicht nur eine flexible Energieversorgung, sondern auch Mehrwertdienste realisieren. Ein gesteuerter und zunehmend dezentraler Energiemarkt ist Voraussetzung für die Energiewende, aber bietet auch die Möglichkeit weitere Dienste zu vernetzen und anzubieten, zum Beispiel im Bereich eHealth. Entscheidend werden beim Einsatz von Smart-Meter-Lösungen die Berücksichtigung von IT-Sicherheit, Daten- und Verbraucherschutz sein. Klare rechtliche Rahmenbedingungen helfen bei der Digitalisierung des Energiesektors, um den Unternehmen aus Energie- und Digitalwirtschaft Investitionssicherheit zu geben.

Prominent war auf der Digital Energy Conference auch die Politik vertreten. Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen diskutierten in zwei Panels die Chancen der Digitalisierung für den Energiemarkt. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch mit Vertretern der Wirtschaft über die Themen Neue Geschäftsmodelle und IT-Sicherheit. Fraktionsübergreifend herrschte Einigkeit über die enormen Chancen der Digitalisierung und die Bedeutung von innovativen Geschäftsmodellen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Speakern und unseren Partnern Dell EMC, Power Plus Communications, Stadtwerke München, T-Systems Multimedia Solutions, e.less, fresh energy, Graf von Westphalen, ifesca und ista für eine tolle Veranstaltung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Digital Energy Conference 2019 am 6. Juni 2019 in Berlin.

Die Videos der einzelnen Sessions der #DEC18 und die Präsentationen (sofern durch die Speaker freigegeben) werden in den kommenden Tagen auf dieser Website veröffentlicht.

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